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Adventskränze und andere Zweige

Den Adventskranz findet man während der Vorweihnachtszeit in fast jedem Zuhause. Während im letzten Jahrhundert noch für jeden Tag eine Kerze angezündet wurde, haben Adventskränze heute nur noch ein Licht pro Woche. So wie der Adventskranz meist aus immergrünen Tannenzweigen besteht, zeigen auch andere Bräuche den Wunsch der Menschen vergangener Jahrhunderte nach Frischem und Lebendigem im Winter: Obstzweige (vor allem Kirschzweige), die am Barbaratag (4.12.) geschnitten und an einem warmen Ort ins Wasser gestellt blühen an Weihnachten. Bitte beachten: Die Zweige müssen entweder vor Sonnenaufgang oder beim Vesperläuten (also gegen 18 Uhr) geschnitten werden. Weniger bekannt als die Barbarazweige ist die Tradition des "Adonisgärtleins". Gerstenkörner, die Anfang Dezember in eine Tonschale gesät werden, sind mit ein wenig Glück bis Weihnachten zu frischen grünen Gräsern herangewachsen.

Santa Claus und Rudolph

Jedes Kind kennt den rundlichen, liebenswerten Mann mit den roten Pausbacken, dem roten Mantel und dem langen weißen Bart. Kaum jemand weiß, dass das heutige Aussehen des Santa Claus von Coca-Cola kreiert wurde. 1931 beauftragte die The Coca-Cola Company den schwedisch-amerikanischen Zeichner Haddon Sundblom mit der Gestaltung einer weihnachtlichen Anzeigenserie. Sundblom schuf diesen gütigen, vergnügten Santa Claus, wie wir ihn heute noch kennen und lieben. In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember saust Santa Claus in seinem Schlitten zusammen mit Rudolph, the red-nosed reindeer, durch die Lüfte von Haus zu Haus. Anders als der deutsche Weihnachtsmann klopft er in Amerika nicht an der Haustür. Er kommt durch den Kamin ins Haus. Denn dort findet er sofort die "Christmas-Stockings", die langen Strümpfe, die die Familie am Kamin aufgehängt hat und füllt sie mit den Weihnachtsgaben. Zum Aufwärmen von der kalten Winternacht stellt man ihm eine Tasse mit heißer Milch bereit; als Stärkung für "The Red-Nosed Reindeer" liegen Zuckerstücke daneben.

Christmas und X-Mas

Ebenso geläufig wie der traditionelle Begriff "Christmas" ist den Amerikanern das lässige "X-Mas". Dabei ist das X kein modischer Schnickschnack, sondern steht für den ersten Buchstaben des griechischen Wortes für Christus. Während das Weihnachtsfest in Deutschland traditionell eher ruhig und beschaulich begangen wird, feiert man im Süden der USA mit extra lautem Feuerwerk.

Dieser Brauch stammt noch aus der Zeit der ersten Siedler, die auf diese Weise den weit entfernten "Nachbarn" ihre Weihnachtsgrüße übermittelten. Gleichzeitig sollten durch den Lärm böse Geister vertrieben werden.

Christkindl-Ahnung im Advent

Erleben eigentlich Stadtkinder Weihnachtsfreuden? Erlebt man sie heute noch? Ich will es allen wünschen, aber ich kann es nicht glauben, dass das Fest in der Stadt mit ihren Straßen und engen Gassen das sein kann, was es uns Kindern im Walde gewesen ist.

Der erste Schnee erregte schon liebliche Ahnungen, die bald verstärkt wurden, wenn es im Haus nach Pfeffernüssen, Makronen und Kaffeekuchen zu riechen begann, wenn am langen Tische der Herr Oberförster und seine Jäger mit den Marzipanmodeln ganz zahme, häusliche Dinge verrichteten, wenn an den langen Abenden sich das wohlige Gefühl der Zusammengehörigkeit auf dieser Insel, die Tag und Tag stiller wurde, verbreitete. In der Stadt kam das Christkind nur einmal, aber in der Riß wurde es schon Wochen vorher im Walde gesehen, bald kam der, bald jener Jagdgehilfe mit der Meldung herein, dass er es auf der Jachenauer Seite oder hinter Ochsensitzer habe fliegen sehen. In klaren Nächten mußte man bloß vor die Türe gehen, dann hörte man vom Walde herüber ein feines Klingeln und sah in den Büschen ein Licht aufblitzen. Da röteten sich die Backen vor Aufregung, und die Augen blitzten vor freudiger Erwartung. Je näher aber der Heilige Abend kam desto näher kam auch das Christkind ans Haus, ein Licht huschte an den Fenstern des Schlafzimmers vorüber, und es klang wie von leise gerüttelten Schlittenschellen. Da setzten wir uns in den Betten auf und schauten sehnsüchtig ins Dunkel hinaus; die großen Kinder aber, die unten standen und auf eine Stange Lichter befestigt hatten, der Jagdgehilfe Bauer und sein Oberförster, freuten sich kaum weniger. Es gab natürlich in den kleinen Verhältnissenn kein Übermaß an Geschenken, aber was gegeben wurde, war mit aufmerksamer Beachtung eines Wunsches gewählt und erregte Freude. Als meine Mutter an einem Morgen nach der Bescherung ins Zimmer trat, wo der Christbaum stand, sah sie mich stolz mit meinem Säbel herumspazieren, aber ebenso frohbewegt schritt mein Vater im Hemde auf und ab und hatte den neuen Werderstutzen umgehängt, den ihm das Christkind gebracht hatte.
Wenn der Weg offen war, fuhren meine Eltern nach den Feiertagen auf kurze Zeit zu den Verwandten nach Ammergau. Ich mag an die fünf Jahre gewesen sein, als ich zum ersten Male mitkommen durfte, und wie der Schlitten die Höhe oberhalb Wallgau erreichte, von wo sich aus der Blick auf das Dorf öffnete, war ich außer mir vor Erstaunen über die vielen Häuser, die Dach an Dach nebeneinander standen. Für mich hatte es bis dahin bloß drei Häuser in der Welt gegeben.

Ludwig Thoma

Der kleine Stern oder Wie die Sterne an den Himmel kamen

Es war einmal in einer Nacht, da geschah etwas ganz besonderes:

Die Sterne strahlten plötzlich ganz hell und begannen zu sprechen „ das Christuskind ist geboren in einem Stall in Bethlehem, wir wollen allen dies frohe Botschaft verkünden“.
Ein Hirte hört, wie ein großer Stern die frohe Botschaft spricht. Wie im Traum folgt er dem Stern. Der Hirte merkte nicht, dass in seiner Nähe auch ein ganz kleiner Stern ganz leise die frohe Botschaft verkündet. Da wird der kleine Stern traurig „Warum hört mich keiner?“ Nun fliegt er ganz langsam hinter den beiden her.
Das Schaf, dass gerade auf der Weide stehe, sieht den strahlenden Stern. Auch dem Schaf verkündet der große Stern die frohe Botschaft. Auch das Schaf bemerkt den kleinen Stern nicht, und der kleine Stern wird immer trauriger und trauriger. Auch der Ochse und der Esel hören nur den großen Stern – und bemerken den kleinen Stern nicht.
Der Hirte, das Schaf, der Ochse und der Esel, sie alle wandern hinter dem großen Stern bis zum Stall her, in dem das Christuskind geboren wurde. Nur der kleine Stern kommt ihnen nicht nach, denn er ist nicht schnell genug. Ganz traurig spricht er „Warum hört mich denn niemand, ich möchte doch auch die Botschaft verkünden.“ Auf einmal hört er eine leise Stimme. Eine kleine Blume sagt zu ihm: bitte lieber Stern nimm meinen Duft und mein Leuchten zum Christuskind mit, ich kann nicht zu ihm, weil meine Wurzeln hier festgewachsen sind.“
Nun eilt der kleine Stern zum Stall, um den Christuskind das Leuchten und den Duft der kleinen Blume zu bringen. Im Stall stehen schon der Hirte und die Tiere., das Schaf, der Ochse und der Esel. Voller Freude stehen sie an der Krippe und betrachten das Christuskind.
Als der kleine Stern in den Stall kam und dem Christuskind das Leuchten und den Duft der kleinen Blume brachte, da lächelte das Christuskind und der kleine Stern zersprang in tausend und abertausend kleine Sterne. So wurde es heller und heller im Stall und auf der ganzen weiten Welt.
 

Gibt es den Weihnachtsmann?

Die Fakten:

1. Keine zur Zeit bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber es gibt 300.000 Spezies von Organismen, die noch nicht klassifiziert sind; und obwohl es sich hierbei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, können fliegende Rentiere nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

2. der Weihnachtsmann beliefert nur Christen. Ziehen wir also von weltweit ca. 2 Milliarden Kindern alle Moslems, Hindus, Juden und Buddhisten ab, bleiben ca.340 Millionen Kinder.

3. Bei durchschnittlich 3 Kindern pro Haushalt und der Annahme, dass in jedem Haus zumindest ein braves Kind lebt, ergeben sich 113 Millionen Haushalte.

4. Nutzt der Weihnachtsmann die verschiedenen Zeitzonen (von Osten nach Westen), hat er einen 31-Stunden Weihnachtstag zur Verfügung. Damit hat er pro Sekunde ca. 1000 Besuche durchzuführen. In dieser Zeit springt er aus dem Schlitten, klettert durch den Kamin, verteilt die Geschenke unter dem Baum, füllt Socken, sprintet zurück zum Schlitten und fliegt zum nächsten Haus.

5. Nehmen wir eine durchschnittliche Entfernung von 1 km zwischen den einzelnen Häusern, so bringt der Schlitten des Weihnachtsmannes über 1000 km/Sekunde auf die Kufen. Das ist 3 000fache Schallgeschwindigkeit. ein gewöhnliches Rentier schafft bestenfalls 25 km pro Stunde.

 6. Nun zur Ladung des Schlittens: Unter der Annahme, dass jedes Kind nur ein Lego-Set mit 1 kg bekommt, ergibt dies 340 000 kg, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der als übergewichtig beschrieben wird.

7. Selbst wenn ein fliegendes Rentier das Zehnfache eines normalen Rentieres ziehen kann, braucht man für den Schlitten 200 000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht (ohne Schlitten) auf 400.000 Tonnen. Das ist das Vierfache der Queen Elizabeth (das Schiff).

8. 400 000 Tonnen bei 1000 km/Sek erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand. Das vorderste Rentierpaar muss 17 Trillionen Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Sie würden damit augenblicklich in Flammen aufgehen und das nächste Paar wird dem Luftwiderstand preisgegeben.

9. Innerhalb weniger tausendstel Sekunden hat sich die gesamte Rentierherde vaporisiert. Der Weihnachtsmann unterliegt unterdessen der beinahe 20.000fachen Erdbeschleunigung.

10. Bei einem Gewicht von 120 kg (lächerlich für einen Weihnachtsmann) würde er mit einer Kraft von 24 Millionen Newton an das Ende des Schlittens genagelt.

Daher: Hat der Weihnachtsmann jemals die Geschenke gebracht, ist er heute tot!

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