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Nachdem auf vielen Osterseiten Goethes Osterspaziergang zu lesen ist, habe ich darauf verzichtet und biete andere Gedichte an:

"Ostern" von Ferdinand von Saar

Ja, der Winter ging zur Neige,
holder Frühling kommt herbei,
Lieblich schwanken Birkenzweige,
und es glänzt das rote Ei.

Schimmernd wehn die Kirchenfahnen
bei der Glocken Feierklang,
und auf oft betretnen Bahnen
nimmt der Umzug seinen Gang.

Nach dem dumpfen Grabchorale
tönt das Auferstehungslied,
und empor im Himmelsstrahle schwebt er,
der am Kreuz verschied.

So zum schönsten der Symbole
wird das frohe Osterfest,
daß der Mensch sich Glauben hole,
wenn ihn Mut und Kraft verläßt.

Jedes Herz, das Leid getroffen,
fühlt von Anfang sich durchweht,
daß sein Sehnen und sein Hoffen
immer wieder aufersteht.

"Auf ein Ei geschrieben" von Eduard Möricke

Ostern ist zwar schon vorbei,
Also dies kein Osterei;
Doch wer sagt, es sei kein Segen,
Wenn im Mai die Hasen legen?
Aus der Pfanne, aus dem Schmalz
Schmeckt ein Eilein jedenfalls,
Und kurzum, mich tät's gaudieren,
Dir dies Ei zu präsentieren.
Und zugleich tät es mich kitzeln,
Dir ein Rätsel drauf zu kritzeln.

Die Sophisten und die Pfaffen
Stritten sich mit viel Geschrei:
Was hat Gott zuerst erschaffen
Wohl die Henne? Wohl das Ei?

Wäre das so schwer zu lösen?
Erstlich ward das Ei erdacht:
Doch, weil noch kein Huhn gewesen,
Schatz, so hat der Hase es gebracht.

Der Osterhase
Seht, wer sitzt denn dort im Gras!
Ist das nicht der Osterhas?
Guckt mit seinem langen Ohr
aus dem grünen Nest hervor.
Hüpft mit seinem schnellen Bein’
über Stock und über Stein.
Seht auch her, was in dem Nest
liegt so rund und auch so fest:
Eier, blau und rot gefleckt,
hat er in dem Nest versteckt.
Muss er sie gut verstecken,
sucht schnell in allen Ecken.

Der Osterhase hat über Nacht
zwölf Eier in unsern Garten 'bracht,
Eins legt er unter die Gartenbank,
drei in das grüne Efeugerank,
vier sind dem Hyazinthenbeet,
drei, wo die weiße Narzisse steht,
eins legt er auf den Apfelbaumast,
da hat die Katze mit angefasst.

Mit diesem Rezept koennt Ihr Euch Euren eigenen Osterhasen backen:

Der Osterhase aus Hefe

1 kg Weizenmehl
2 Hefewürfel
1 Tl. Salz, 100g Zucker
6 EL Speiseöl, 0,5 l warme Milch
Für die Dekoration:
2 Rosinen für die Augen,
2 Mandeln für die Zähne
1 Ei zum Bestreichen
Alle Zutaten in einer großen Schüssel mit den Händen zusammenkneten - eventuell Mehl zugeben, wenn der Teig zu klebrig ist. Dann den Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Sobald der Teig etwa die doppelte Größe erreicht hat, wird er nochmals gut durchgeknetet und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech zum Hasenkopf geformt. Dann mit dem verquirlten Ei bestreichen, Rosinen und Mandeln auflegen und bei 160 Grad C ca. 40 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Häschen hinkt nach einer Treibjagd ins Gasthaus. Der Kellner fragt teilnehmend: "Willst du Salat?" - "Nein", lehnt das Häschen ab. "Willst du vielleicht Möhrchen?" - "Nein!" - "Bist du für Kohl?" - "Nein! Will Jägerbraten!"
 

Bei Kessie findet Ihr ganz bezauberne Osterseiten mit vielen Anregungen. Klickt einfach auf den Banner und lasst Euch verzaubern.

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