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Zehn Regeln fuer ein geruhsames Weihnachtsfest

Aufgestellt von Pauline Schestak, ehrbare Hauskatze, Wien zwo

 

Weihnachten ist eine Zeit, zu der die zweibeiligen, pelzlosen Untermieter noch leichter geruehrt sind als sonst. Wenn man sich auf den Ruecken legt und mit den Augen zwinkert und gurrt, bekommt man leichter das gute Futter und wird obendrein gestreichelt und fuer goldig befunden.

Am Tag des Festes bringen die Untermieter einen Baum ins Haus. Auf den haengen sie jede Menge lustiges Katzenspielzeug. Das ist sehr nett von ihnen. Leider ist nicht alles davon wirklich brauchbar. Aber vieles ist essbar. Also: immer fest hineinbeissen!!

Lamettafaeden sehen lustig aus, schmecken aber wie Hundefutter. Zum Spielen sind sie gut geeignet.

Glaskugeln sehen auch lustig aus, sind aber zum Spielen ueberhaupt nicht zu gebrauchen, weil sie nichts aushalten. Ausserdem machen die Untermieter einen Riesen-Tamtam, wenn einmal eine Kugel kaputt wird. Unbeherrschten Kolleginnen und Kollegen wird empfohlen, sich im Falle eines Falles entsprechend Punkt 1 zu verhalten.

Wenn am Weihnachtsabend die Untermieter sich ihre Baeuche mit Truthahn, Gaensen oder Karpfen voll schlagen: nicht schuechtern sein!! Sollte herziges Dreinschauen und leises Maunzen nicht helfen, soll katz selbstbewusst sein und von den Tellern stehlen, weil es ist immerhin Weihnachten. Da wird fast alles verziehen.

Nach dem Schmaus ist katz muede und sollte sich ein wenig zurueckziehen (Waschen nicht vergessen! Auch zu Weihnachten!). Nie ist Zurueckziehen aber so nervenschonend wie zu Weihnachten nach dem Essen. Da fangen die Untermieter naemlich an zu Krakelen und kriegen kriegen feuchte Augen. Nix wie weg!!

Der Ruheraum ist erst wieder zu verlassen, wenn katz ein leises Klingeln hoert. Da stuerzen sich naemlich die Untermieter, allen voran die Jungen, auf die bunten Papierpackerln, welche um den Baum liegen und beginnen daran herum zu reissen. Jetzt kann katz endlich zeigen, dass auch sie nuetzlich ist, denn die Untermieter, vor allem die Alten, muehen sich schrecklich ab, das Papier zu zerreissen. Aber ein Prankenhieb hier, ein Prankenhieb da, und zerfetzt ist das Raschelpapier. Wenn alles Papier auf dem Boden liegt sind die Untermieter geruehrt und fallen einander um den Hals. Vorsicht auf Schweif und Pfoten, denn jetzt schauen sie sicher nicht nach unten, die Kloetze!!

Um eine eventuelle Zusatzportion vom guten Futter (wenn schon, denn schon!) zu erhaschen, empfiehlt es sich wiederum nach Punkt 1 vorzugehen. Weihnachten ist eine schoene Zeit!

Nach und nach werden die Untermieter muede und gehen schlafen. Wenn lautes Schnarchen zu hoeren ist, kann ein erster Besteigungsversuch des Baumes vorgenommen werden.
Aber Vorsicht: es gibt Baeume, die piksen!!

Sollte die Erstbesteigung des Baumes ein Erfolg gewesen sein, kann katz sich zur verdienten Ruhe begeben. Sollte der Baum umfallen, ist der Schutzraum aufzusuchen (wer keinen hat, der sollte sich rasch einen finden!!) und dort laenger verweilen. Zurufe wie „Mistvieh“, „Luder“, „Landplage“ und dergleichen sind zu ignorieren. Nach ein paar Stunden nach Punkt 1 verfahren.

 

Froehliches Fest!

Foto für Weihnachten von Katze Pauline

Eure Pauline

Diese grossartige Anleitung fuer Fellnasen stammt aus:
Cornelia Buchinger (Hg.) Engelshaar und Wunderkerzen, Dachs Verlag Wien 1999
www.christophmauz.at und wir haben sie mit Erlaubnis von Christoph auf unsere Homepage setzen duerfen. Vielen Dank an dieser Stelle!

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