Gabymarie`s Homepage
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Der Winter ist vorbei! Die Abende am Kamin gehoeren langsam der Vergangenheit an und wir schleichen uns wieder oefters in die Gartenhuette. Dort sieht es nicht so gut aus, aber das wollen wir aendern, damit wir uns dort wohl fuehlen und traeumen koennen.

Mit einem Fruehlingsgedicht wollen wir Euch auf die schoene, sonnige, warme Zeit einstimmen und hoffen, dass Ihr oefter mal vorbei schaut um zu erfahren, was sich hier alles so tut.

Wir wuenschen Euch eine schoene Zeit zum Traeumen in unserer Gartenhuette!!

Hoffmann von Fallersleben,
August Heinrich(1798-1874)

Liebe und Frühling

Ich muss hinaus, ich muss zu dir,
Ich muss es selbst dir sagen:
Du bist mein Fruehling, du nur mir
In diesen lichten Tagen.

Ich will die Rosen nicht mehr sehn,
Nicht mehr die gruenen Matten,
Ich will nicht mehr zu Walde gehn
Nach Duft und Klang und Schatten.

Ich will nicht mehr der Luefte Zug,
Nicht mehr der Wellen Rauschen,
Ich will nicht mehr der Voegel Flug
Und ihrem Liede lauschen.

Ich will hinaus, ich will zu dir
Ich will es selbst dir sagen:
Du bist mein Fruehling, du nur mir,
In diesen lichten Tagen

Hebbel, Christian Friedrich (1813-1863)

Wir traeumten voneinander
Und sind davon erwacht,
Wir leben, um uns zu lieben,
Und sinken zurueck in die Nacht.
Du tratst aus meinem Traeume,
Aus deinem trat ich hervor,
Wir sterben, wenn sich eines
Im andern ganz verlor.

Auf einer Lilie zittern
Zwei Tropfen, rein und rund,
Zerfliessen in eins und rollen
Hinab in des Kelches Grund.

Heine, Heinrich (1797-1856)


Herz, mein Herz, sei nicht beklommen
und ertrage dein Geschick.
Neuer Frueling gibt zurück,
was der Winter dir genommen.

Und wie viel ist dir geblieben,
und wie schoen ist doch die Welt!
Und mein Herz, was dir gefaellt,
alles, alles darfst du lieben!

Uhland, Ludwig (1787-1847)

Naehe

Ich tret` in deinen Garten;
Wo, Suesse, weilst du heut?
Nur Schmetterlinge flattern
Durch diese Einsamkeit.

Doch wie in bunter Fuelle
Hier deine Beete stehn!
Und mit den Blumendueften
Die Weste mich umwehn!

Ich fuehle dich mir nahe,
Die Einsamkeit belebt;
Wie ueber seinen Welten
Der Unsichtbare schwebt.